Vom Dorf

Ein gelungenes Spiel mit Fakt und Fiktion - und wenn die Autorin auch noch ihren schwarzen Humor zum Einsatz bringt, dann ist spätestens klar, daß sich diese Geschichten kaum zum besinnlichen Vorlesen eignen...
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Es geht um den Irrsinn von Weihnachten und den Irrsinn,
Schriftstellerin zu sein.

Benjamin Schotz, Die Welt

Hinter allen postmodernen Spiegeln darf man bei Ravic Strubel
auch mal gerührt aufschluchzen. Aber nur kurz!

Pascal Fischer, Saarländischer Rundfunk

Schräge Weihnachtsgeschichten, die gar nicht von Antje Rávic Strubel sind? Die ein Unbekannter dem Verlag unter ihrem Namen geschickt hat? Dieses Ereignis erstaunt nicht nur den Verlag, sondern auch die ahnungslose Autorin. Sie schreibt zwar ihrem Bruder jedes Jahr eine Weihnachtsgeschichte, aber das sind ganz sicher nicht solche ins Kraut schießenden, abenteuerlich abgedrehten Geschichten, wie sie dieser Unbekannte hier verfaßt hat in der Annahme, er würde ihren Stil nachahmen. Bei dem Geschichten-Fälscher handelt es sich um einen seit der Wende etwas orientierungslos gewordenen Mann aus Brandenburg, der durch eine Lesung auf Antje Rávic Strubels Fährte gelockt wird. Die Lesung hat an etwas gerührt, das er fast vergessen hatte; Lebenshunger. Bei dem Versuch, in ihre Stimme zu finden, erfindet er jede Menge unheiliges Weihnachtspersonal und findet dabei sich selbst.

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