Kältere Schichten
der Luft

"Antje Rávic Strubel hat den Roman für den kommenden Sommer geschrieben: Ein verzaubert licht-dunkles Sprachkunststück über ein Jugendlager an einem schwedischen See. In ‚Kältere Schichten der Luft‘ zeigt sie, welche Verwandlungen die Liebe auslösen kann. ... Ein geradezu altmeisterliches Sprachkunstwerk: Geflochten aus Sätzen, wie sie in ihrer Makellosigkeit, ihrer Präzision, ihrer dunkelleuchtenden Tiefe ziemlich selten geworden sind."
Elmar Krekeler, Die Welt

"Gesellschaftskritisch und mit großen Gefühlen - Es ist der gelungene Versuch, eine zeitgenössische condition humaine sichtbar zu machen: die literaturnotorische Frau von dreißig Jahren, eine Gesellschaft der Außenseiter und die verbleibenden Möglichkeiten des Lebens"
Katharina Döbler, Die Zeit

In einem Kanucamp in Schweden treffen deutsche Aussteiger, Arbeitslose und Abenteurer aufeinander. Eine von ihnen, die arbeitslose Anja, die aus ihrem Kleinstadtalltag ins Idyll der Seen und Wälder geflüchtet ist, wird eines Tages von einer seltsamen Frau überrascht, die sie als den Schiffsjungen Schmoll anspricht. Fasziniert läßt Anja sich in ein irritierend verführerisches Netz einer ersten Liebe einspinnen, in dem die Grenzen von Alter und Geschlecht verschwimmen und das den Argwohn der Campbewohner weckt. Das Idyll wird bedrohlich, die unterschwellige Gewalt dieses gesellschaftlichen Mikrokosmos bricht offen aus.


Auszeichnung:
Hermann Hesse Preis, 2007
Rheingau Literaturpreis, 2007
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse, 2007

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