Tupolew 134

"Strubel hat einen beeindruckenden Roman geschrieben: ein DDR-Roman, dessen zentrale Themen über die DDR hinausweisen, ein Buch der Erinnerung, das die Erinnerungsarbeit in Frage stellt, ein böses, trauriges Märchen darüber, wie man den Glauben an Märchen verliert."
Hubert Spiegel, FAZ

"Strubel gehört zu den wenigen Stimmen, die den geschichtlichen Wandel tatsächlich in Kunst verwandeln. Von den uneindeutigen Punkten aus, so verspricht diese einzigartige Autorin, kann man überall hingehen."
Anke Westphal, Berliner Zeitung

"Was auch immer Katja und Meerkopf für ein paar Monate des Jahres 1978 aneinander band - neben der Sexualität - bleibt ein Rätsel. Ein Rätsel, das im Zentrum des Romans steht, ein Rätsel, das alles in Bewegung setzt. Die Menschenkenntnis dieser Autorin grenzt ans Unwahrscheinliche."
Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau

In ihrem neuen Roman erzählt Antje Rávic Strubel von einer Flugzeugentführung und der schwierigen, vielleicht vergeblichen Suche nach der Wahrheit. Dabei hat sie sich von einer realen Geschichte inspirieren lassen: 1978 wurde eine Tupolew 134 von zwei Bürgern aus der DDR auf dem Flug Danzig-Schönefeld nach West-Berlin entführt. Die Entführung war nicht geplant, sie war eine Art Übersprunghandlung zweier bei ihrer Republikflucht verratener Menschen. Antje Rávic Strubel erzählt eine eigene Geschichte über Flucht, Verrat und Illegalität, über die politischen Konsequenzen dieser Tat, über den Wunsch, das alte Leben hinter sich zu lassen, und vom Unvermögen, vorgeprägten Lebensmustern zu entkommen, über Sehnsucht und die Vergeblichkeit von Liebe außerhalb der Konvention.

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